La Palma Info

La Palma Info

338px-Escudo_de_La_Palma.svgLa Palma, heisst eigentlich San Miguel de la Palma, und ist die nordwestlichste der sieben großen Kanarischen Inseln im Atlantik.

La Palma hat bei einer Fläche von 708 Quadratkilometern eine Länge von etwa 42 Kilometern und eine Breite von etwa 28 Kilometern.

La Palma gehört zur spanischen Provinz Santa Cruz de Tenerife. Hauptstadt ist Santa Cruz de La Palma auf der Ostseite. Die Tauschule La Palma Diving Center befindet sich in der Nachbarortschaft Los Cancajos. Auf der Westseite La Palmas befindet sich die größte Stadt der Insel, Los Llanos de Aridane. Die Landessprache ist Spanisch mit lateinamerikanischem Einfluss. Die üppige Vegetation und die natürliche Schönheit der Insel führten zu den Beinamen isla bonita („die schöne Insel“) und isla verde („die grüne Insel“).

Vulkane und Vulkanismus

La Palma ist – wie alle Kanarischen Inseln – vulkanischen Ursprungs. Mit einem Alter von rund zwei Millionen Jahren gehört sie zu den jüngsten Inseln des Archipels, dessen Entstehungsgeschichte im Kapitel Kanarische Inseln ausführlich beschrieben ist. Vom Meeresboden in etwa 4.000 Metern Tiefe erhebt sie sich fast 6.500 Meter und besteht zur Gänze aus verschiedenen vulkanischen Gesteinen. Das Verhältnis aus geringer Grundfläche und großer Höhe macht La Palma zu einer der steilsten Inseln der Erde mit schroffer Küste und nur wenigen Sandstränden.

Volcan Teneguia

Vulkanausbrüche in jüngster Vergangenheit

  • 1949 Volcán San Juan, Duraznero, Hoyo Negro
  • 1971 Volcán Teneguía.

Die Spuren dieser Ausbrüche – Krater, Aschefelder und kilometerlange Lavaströme – prägen vor allem den Südteil der Insel.

Man muss dies jedoch gesehen haben und mit Staunen die Gewalt der Naturkräfte bewundern.

Flora und Vegetation der Kanarischen Inseln

Aufgrund seiner Entstehung und Lage bietet La Palma eine einmalige Natur und Landschaft. La Palma ist bekannt als La Isla verde („die grüne Insel“) und als La Isla bonita („die schöne Insel“), da sie ganzjährig von grüner Vegetation bedeckt ist. Diese Üppigkeit verdankt die Insel den Passatwinden, die verlässlich Wolken auf der Luv-Seite der Insel schaffen, die beim Überqueren der Insel abregnen oder dichte Nebelfelder auf den Bergen bilden. Die Feuchtigkeit dieser Wolken wird von verschiedenen Pflanzen gesammelt. Die Insel gliedert sich in verschiedene Vegetationszonen – von Lavafeldern über mediterrane Trockenvegetation zu Kiefernwäldern auf den Höhen und auf der Nordostseite auch Lorbeerwälder, die Regenwald ähneln. Unter den Pflanzen La Palmas findet man ca. 170 Endemiten der Kanaren, darunter die bekannten Kanarischen Drachenbäume.

Landschaft

Die Landschaft bildet ein Ensemble in Schwarz (Basalt), Rot (Tuff) und Grün (Vegetation) im Blau des Atlantik. 180px-La_palma-los_tilosSie wird geprägt durch die Barrancos im Norden, tief eingeschnittene Schluchten, die das Wasser von den Bergen zum Meer führen, den Wäldern auf den zentralen Inselbergen und den Gebieten jüngerer vulkanischer Aktivität im Süden aus Aschefeldern, erstarrten Lavaströmen und Vulkankegeln.

180px-Lapalma_lostilos_20060702Naturschutz

Seit 1983 ist der Lorbeerwald Los Tilos ein Biosphärenreservat der UNESCO und im November 2002 ist die gesamte Insel dazu erklärt worden.

La Palma ist die erste Kanarische Insel, die ein solches Reservat vorzuweisen hat.

Das Besucherzentrum von Los Tilos hat tagsüber durchgehend (mit halbstündiger Mittagspause) geöffnet (Stand 2006).

Text und Bilder entstammen der Wikipedia – weitere Informationen zu La Palma, insbesondere historischer Art finden Sie auf diesen Webseiten